November

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Foto: Monika Kirschke - Väterchen Frost in Hainbuchenhecke

Von Monika Kirschke. Die Zeit der Einkehr und Innenschau beginnt im November, gleich nach Samhain (31. Oktober), dem Neujahrsfest, der Jahresnacht der Kelten. Die Gartenarbeit ist getan bis auf den Winterschnitt, der hier und da gerade beginnt und (Um)Pflanzarbeiten. Der Garten, die Natur, ja ALLES, bereitet sich auf die Winterruhe vor, jeder bitte in seinem Gang, um sich für den Winter zu betten.

Die Tage sind kürzer geworden, das geschäftige Treiben dafür umso emsiger. Die Adventszeit rückt näher. Die Lichter in unseren Herzen werden angezündet. Sichtbar in den Augen, wenn sie wie Sternenzauber funkeln, sich erfreuen an dem, was sie sehen… Was für ein unglaublich intensives Jahr? Voller Überraschungen, neue unbekannte Wege mutig beschreitend. Im Vertrauen Sein. 

Erntezeit in Gottes Garten – der November
Granatapfel (Punica granatum) – Fruchtbarkeit, Liebe und Leben, älteste Heilfrucht der Menschheit mit vielfach höherer antioxidativer Wirkung als Grüner Tee, Rotwein, Blaubeer- und Traubensaft. Granatapfelsaft ist hilfreich bei oxidativem Stress (z.B. bei Arteriosklerose, Krankheiten in Verbindung mit dem Fettstoffwechsel und chronisch-entzündliche wie Rheuma und insbesondere hilft er den Augen (Leber), wenn wir nicht sehen möchten, was wir sehen!). Darüber hinaus senkt er die Zuckeraufnahme im Darm und hilft bei Diabetes u.v.m. 

Der Granatapfelbaum wird seit Jahrtausenden als überaus wertvoll verehrt, nicht nur in der Bibel, auch bspw. in ägyptischen Grabstätten, finden sich gezeichnete Hinweise. Zeichnungen aus dem 8. Jh. zeigen Eva im Garten Eden mit einem Granatapfel, nicht mit einem Apfel. Der Granatapfel gilt als Frucht der Göttinnen in den verschiedensten Kulturen rund um das Mittelmeer . . .  

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Foto: Monika Kirschke

Weinrebe (Vitis vinifera) – Die Heilkräfte von Weintrauben sind seit Jahrtausenden bekannt. Dionysos, lateinisch Bacchus, ist der griechische Gott des Weines, der Freude, der Trauben und der Fruchtbarkeit. Weintrauben hängen in Trauben zusammen, die die Form des Herzens zeigen, siehe Gottes Apotheke. Jede Traube sieht dabei aus wie ein Blutkörperchen. Besonders vitalisierend auf Herz und Blut sind die  reifen Trauben, die am besten frisch von der Traube genossen werden. Dabei wirken milde Fruchtsäuren und Vitalstoffe, im Fruchtfleisch und in der Schale enthalten, die die Organe und den gesamten Stoffwechsel in Schwung bringen und Darmträgheit und Verstopfung beseitigen und gleichzeitig entwässern, entgiften, reinigen (Nieren, Blase, Harnwege) und Fette binden. Sie werden zu Unrecht als Dickmacher bezeichnet, bestehen sie doch hauptsächlich aus Wasser, Ballaststoffen, vielen Vitaminen und gesundheitsfördernden Pflanzenstoffen. Das Resveratrol stärkt u.a. das Immunsystem. Der hohe Traubenzuckergehalt ist in der Lage, körperliche und geistige Energie schnell aufzufüllen.

Eine Traubenkur im Herbst, in einer Kombination aus 500 g Weintrauben über den Tag verteilt und 1000 kcal aus anderer Nahrung, ist eine gesunde Möglichkeit, um Übergewicht loszulassen.

Weintrauben werden dem Sakralchakra (2. Chakra = Süße und Lieblichkeit des Lebens, Element: Wasser) zugeordnet. Es steht in Resonanz zum Äther- und Emotionalkörper und verarbeitet Erfahrungen dieser Ebene wie im Fluss Sein mit der Lebensenergie, Kanal für kreative Lebensenergie Sein, die (irdische) Welt erfahren, LebendigSein, Verlangen, Begehren, Lebensfreude, Emotionen, Lust, Sexualität, Kreativität und schöpferische Kraft . . . 

 

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Foto: Monika Kirschke - Lichtflutung Ahorn

Eine anderes Zeitgefühl 
drückt sich in vielfältiger Weise aus. Wir erleben bewusst komprimierte und gedehnte Zeiten. Dies sind keine Einbildungen. Wir erfahren Sinneserweiterungen, wahrnehmbar durch einen vermehrten Geruchssinn und einem sensibleren Gehör. Paranormale Erfahrungen nehmen zu, seien es Schattenfiguren oder flüchtige aufflackernde Bewegungen, oft gerade noch im Augenwinkel erhaschend, ein neues Gefühl der Transparenz ...

Schöpfe – wähle – handle! Sei gnädig mit dir und ALLEM, was ist, sei deinem Wachstum verpflichtet, doch halte es sanft, spielerisch und zärtlich in deinen heilenden, heiligenden Händen!

Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen!